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<title>Hafis</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Hafis</span></h1>
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</div>
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<p><b>Hafis</b> oder (persisch ausgesprochen) <b>Hāfez</b> (bzw. <i>Ḥāfiẓ</i>), auch <i>Mohammed Schemseddin</i> (<a href="Persische_Sprache" title="Persische Sprache">persisch</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="fa" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">خواجه شمس الدين محمد حافظ شيرازى</bdi></bdo>, <a href="DIN_31635" title="DIN 31635">DMG</a> <i><span lang="fa-Latn" style="font-style:italic">Ḫ<sup>w</sup>āǧe Šams ad-Dīn Moḥammad Ḥāfeẓ-e Šīrāzī</span></i>, geboren um 1315 oder 1325 in <a href="Schiras" title="Schiras">Schiras</a>, <a href="Iran" title="Iran">Iran</a>; gestorben um 1390 ebenda) ist einer der bekanntesten <a href="Perser_(Volk)" title="Perser (Volk)">persischen</a> Dichter und <a href="Mystik" title="Mystik">Mystiker</a>. Sein voller Name umfasst auch den Namen seines Herkunftsortes Schiras. Da Hafis schon im Kindesalter den gesamten <a href="Koran" title="Koran">Koran</a> auswendig gelernt hatte, erhielt er den Ehrennamen <a href="Hafiz" class="mw-redirect" title="Hafiz">„Hafis“</a> („jener, der den Koran <a href="Auswendiglernen" title="Auswendiglernen">auswendig</a> kann“). Auch er selbst verwendete in seinen Gedichten fast ausschließlich den Namen Hafis. Sein bekanntestes Werk ist seine Gedichtsammlung, <a href="Persische_Sprache" title="Persische Sprache">persisch</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="fa" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">ديوان</bdi></bdo>, <a href="DIN_31635" title="DIN 31635">DMG</a> <i><span lang="fa-Latn" style="font-style:italic">Dīwān</span></i>.
</p>


<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Lebensgeschichte">Lebensgeschichte</h2></div>
<p>Über sein Leben gibt es nur wenige gesicherte Daten. Das meiste sind legendenhafte Überlieferungen:
</p><p>Der Vater <i>Baha-ud-Din</i> war Kohlenhändler und starb, als Hafis noch ein Kind war. Er hinterließ ihm und seiner Mutter hohe Schulden. Des Vaters <a href="Rezitation" title="Rezitation">Rezitationen</a> des Korans haben den Sohn so sehr beeindruckt, dass er das Buch mit 8 Jahren auswendig konnte (daher erhielt er später den Ehrentitel <i>Hafis</i>). Früh wurde er auch mit den Werken von Molana (<a href="Dschalal_ad-Din_ar-Rumi" class="mw-redirect" title="Dschalal ad-Din ar-Rumi">Dschalal ad-Din ar-Rumi</a>) und <a href="Saadi" title="Saadi">Saadi</a> sowie von <a href="Fariduddin_Attar" title="Fariduddin Attar">Attar</a> und <a href="Nez%C4%81mi" class="mw-redirect" title="Nezāmi">Nezāmi</a> vertraut gemacht. Vermutlich erhielt er eine umfassende Ausbildung an einer <a href="Madrasa" title="Madrasa">Madrese</a>; die Gedichtwidmungen und <a href="Panegyrikus" title="Panegyrikus">Panegyriken</a> (Lobreden) weisen auf eine zeitige Verbindung mit dem Hof der <a href="Muzaffariden" title="Muzaffariden">Muzaffariden</a> hin.
</p><p>Hafis lernte zunächst das <a href="B%C3%A4cker" title="Bäcker">Bäckerhandwerk</a> und übte es einige Zeit aus, bis er im Alter von 21 Jahren Attars Schüler in Schiras wurde. Bei der Auslieferung von Brot und Backwaren in reichen Stadtvierteln lernte er seine „Muse“ Schach-e Nabaat kennen, deren Schönheit er viele <a href="Gedicht" class="mw-redirect" title="Gedicht">Gedichte</a> widmete. Er gewann bald an Bekanntheit und wurde <a href="Hofdichter" title="Hofdichter">Hofdichter</a> von <a href="Indschuiden" title="Indschuiden">Abu Ishaq</a> sowie ein vielbeachteter Koranlehrer; er gehörte einem Sufi-Orden (<a href="Tariqa" class="mw-redirect" title="Tariqa">Tariqa</a>) an. Etwa 1333 eroberte Mubariz Muzaffar die Stadt und entließ ihn – für Hafis der Anlass, von der „<a href="Romantik" title="Romantik">Romantik</a>“ zu <a href="Protestlied" title="Protestlied">Protestliedern</a> überzugehen.
</p><p>Als Mubariz von seinem Sohn <a href="Schah" title="Schah">Schah</a> Schudscha' gestürzt und ins Gefängnis geworfen wurde, erhielt Hafis seine Stelle wieder. Überliefert ist, dass Hafez mit 60 Jahren in einem Freundeskreis eine 40-tägige meditative Nachtwache begann, an deren Ende er eine Art <a href="Bewusstseinserweiterung" class="mw-redirect" title="Bewusstseinserweiterung">Bewusstseinserweiterung</a> erlebte und sich im Geiste nach 40 Jahren wieder mit Attar traf.
</p><p>Neben Aufträgen für den Hof schrieb er auch gelehrte Werke.
</p><p>Hafis starb als hoch geachteter Dichter seiner Zeit. Sein Grab in den Musalla-Gärten von Schiras, die auch durch ihre <a href="Rosen" title="Rosen">Rosen</a> bekannt sind, erhielt im Auftrag von Schah <a href="Reza_Schah_Pahlavi" title="Reza Schah Pahlavi">Reza Pahlavi</a> einen vielbesuchten Pavillon, genannt Hafeziye.
</p><p>Hafis gilt, was seine durch Ideen von geistiger Freiheit und Persönlichkeitsrechten geprägten Formulierungen weltlicher Weisheit anbelangt, gemäß Manuel Sommer als Nachfolger <a href="Omar_Chayyam" class="mw-redirect" title="Omar Chayyam">Chayyams</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Diwan">Der Diwan</h2></div>

<p>Der <i><a href="Diwan_(Dichtung)#Bekannte_Dichter" title="Diwan (Dichtung)">Dīwān</a></i> ist Hafis’ bekanntestes Werk. In gedruckten Ausgaben enthält er mehrere hundert als Original geltende <a href="Ghasel" title="Ghasel">Ghaselen</a>, daneben auch einige Gedichte in anderen Formen. Hafis’ Diwan wurde erst nach seinem Tod zusammengestellt und verbreitet und ist in etwa 1000 Handschriften in Europa und dem Orient erhalten. Die Handschriften unterscheiden sich voneinander, und es gibt mehrere hundert in Einzelheiten voneinander abweichende Editionen. Hafis’ Ghaselen gelten als formvollendet. In vielen Ghaselen hängen mehrere Verse inhaltlich zusammen, doch kommen auch lose aneinandergereihte Gedankengänge vor. Zu den wiederkehrenden Themen gehören die typischen Motive des persischen Ghasels: unerwiderte Liebe, Trennung und <a href="Sehnsucht" title="Sehnsucht">Sehnsucht</a>, aber auch das Schwärmen für die Schönheit und Reize der angebeteten Person. Es gibt weiterhin Meditationen über die Vergänglichkeit des Lebens und die Unvermeidbarkeit des Schicksals wie auch die Aufforderung zum Lebensgenuss, Kritik der religiösen Scheinheiligkeit und Verse mit Inhalten aus dem Bereich der Mystik.
</p><p>Die erste Zeile des Diwans ist im ersten Halbvers Arabisch, im zweiten Persisch:
</p><p><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"></span>
</p>
<table>
<tbody><tr>
<td><i>alā yā ayyuha s-sāqī adir kaʾs<sup>an</sup> wa nāwilhā</i> /
</td>
<td><i>ke ‘ešq āsān namūd awwal walī oftād moškelhā</i>
</td></tr>
<tr>
<td>Reich das Glas, Schenk! Lass es kreisen!
</td>
<td>So einfach schien die Liebe mir, doch nun sing ich dunkle Weisen.
</td></tr></tbody></table>
<p>Im deutschsprachigen Raum wurde Hafis’ Werk vor allem durch die Übersetzungen von <a href="Joseph_von_Hammer-Purgstall" title="Joseph von Hammer-Purgstall">Joseph von Hammer-Purgstall</a> (1812) und <a href="Vinzenz_Rosenzweig_von_Schwannau" title="Vinzenz Rosenzweig von Schwannau">Vinzenz Rosenzweig von Schwannau</a> (1858–64) sowie die Rezeption durch Goethe (<i>West-östlicher Divan</i>, 1819) bekannt. Während man Hafis’ Ghaselen in Europa oft wörtlich nahm, wurden sie im persisch-islamischen Kulturkreis, wo insbesondere der Weingenuss als verboten bzw. als religiös unerwünscht galt, aber zum Beispiel in Herrscherkreisen zeitweise gepflegt wurde und in der mystischen Dichtung schon lange vor Hafis allegorisch verstanden wurde, gerne in übertragenem Sinn gedeutet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beispiele">Beispiele</h3></div>


<div style="margin-left:2em;font-style:italic;" class="poem">
<p>Komm ich ihr nachgegangen, so wird sie schelten eben;<br>
Und legt sich mein Verlangen, wird sich ihr Zorn erheben.<br>
Und wenn ich voll Verlangen einmal auf ihrem Wege,<br>
Wie Staub zu Fuß ihr falle, wird sie wie Wind entschweben.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</div>
<div style="margin-left:2em;font-style:italic;" class="poem">
<p>Wir üben Treu’ und wagen Tadel und sind fröhlich;<br>
Denn Todsünd’ ist’s nach unserm Gesetz, bekümmert leben.<br>
Du küsse nichts als Lippen des Liebchens und des Bechers;<br>
Den Gleißnerhänden, Hafis, ist’s Sünde, Kuss zu geben.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Goethe_und_Hafis">Goethe und Hafis</h2></div>
<p>Als Hafis’ „Diwan“ in der Übersetzung von Hammer-Purgstall zum ersten Mal in die deutsche Sprache Eingang fand, gehörte <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a> zu seinen hingebungsvollsten Lesern. Das Werk befindet sich in der <a href="Herzogin_Anna_Amalia_Bibliothek" class="mw-redirect" title="Herzogin Anna Amalia Bibliothek">Herzogin Anna Amalia Bibliothek</a> in Weimar. Inspiriert und im Dialog mit dieser reich kommentierten Ausgabe schrieb Goethe ab 1814 seinen Gedichtzyklus <i><a href="West-%C3%B6stlicher_Divan" title="West-östlicher Divan">West-östlicher Divan</a></i> (1819).
</p><p>Goethe über Hafis:
</p>
<div style="margin-left:2em;font-style:italic;" class="poem">
<p>Und mag die ganze Welt versinken,<br>
Hafis mit dir, mit dir allein<br>
Will ich wetteifern! Lust und Pein<br>
Sei uns, den Zwillingen, gemein!<br>
Wie du zu lieben und zu trinken,<br>
Das soll mein Stolz, mein Leben sein.
</p>
</div>
<div style="margin-left:2em;font-style:italic;" class="poem">
<p>Du bist der Freuden echte Dichterquelle<br>
Und ungezählt entfließt dir Well’ auf Welle.<br>
Zum Küssen stets bereiter Mund,<br>
Ein Brustgesang, der lieblich fließet,<br>
Zum Trinken stets gereizter Schlund,<br>
Ein gutes Herz, das sich ergießet.
</p>
</div>
<p>Das <a href="Goethe-Hafis-Denkmal" title="Goethe-Hafis-Denkmal">Hafis-Goethe-Denkmal</a> am Beethovenplatz in <a href="Weimar" title="Weimar">Weimar</a> erinnert mit zwei sich gegenüberstehenden granitenen Stühlen, die ost-westlich ausgerichtet sind, an die Begegnung Goethes mit dem Werk des Hafis. Dieses Denkmal wurde im Jahre 2000 durch den damaligen iranischen Präsidenten <a href="Mohammad_Chatami" title="Mohammad Chatami">Chatami</a> anlässlich seines Staatsbesuchs in Deutschland enthüllt und stammt von den Künstlern Ernst Thevis und Fabian Rabsch. Es handelt sich hierbei um eine Schenkung der <a href="UNESCO" title="UNESCO">UNESCO</a> an die <a href="Stiftung_Weimarer_Klassik" class="mw-redirect" title="Stiftung Weimarer Klassik">Stiftung Weimarer Klassik</a><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, wobei seit 1997 private Spenden das Projekt unterstützt hatten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es soll die miteinander verbundenen „Zwillingsbrüder im Geiste“<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, wie Goethe seine Beziehung zu Hafis bezeichnete, im Diskurs darstellen. Dazwischen ist in persischer Zierschrift (<i>Nastaʿlīq</i>), umrahmt von geometrischen Ornamenten, eine von Präsident Chatami ausgewählte <a href="Ghasel" title="Ghasel">Ghasele</a> eingelassen, die noch im selben Jahr von der Weimarer Dichterin, Schriftstellerin und Islamwissenschaftlerin <a href="Gisela_Kraft" title="Gisela Kraft">Gisela Kraft</a> (1936–2010) in völliger Übereinstimmung mit dem Reimschema des Originals folgendermaßen nachgedichtet wurde:<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>


<table>
<tbody><tr>
<td><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"></span>
</td></tr></tbody></table>
<div class="poem">
<p><span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>‘omrī-st tā be rāh-e ġammat rū nehāde’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 5em;"><i>rūy-o riyā-ye ḫalq be yek-sū nehāde’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>ṭāq-o rawāq-e madrase-wo qāl-o qīl-e ‘elm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 5em;"><i>dar rāh-e ǧām-o sāqī-ye mah-rū nehāde’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>ham ǧān bedān do narges-e ǧādū seporde’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 5em;"><i>ham del bedān do sombol-e hendū nehāde’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>‘omrī goẕašt tā be-omīd-e ešāratī</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 5em;"><i>čašmī bedān do gūše-ye abrū nehāde’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>mā molk-e ‘āfiyat na be lašgar gerefte’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 5em;"><i>mā taḫt-e salṭanat na be bāzū nehāde’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>tā seḥr-e čašm-e yār če bāzī konad ke bāz</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 5em;"><i>bonyād bar kerešme-ye ǧādū nehāde’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>bī zolf-e sarkešaš sar-e saudā’ī az malāl</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 5em;"><i>hamčūn banafše bar sar–e zānū nehāde’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>dar gūše-ye omīd čo neẓāregān-e māh</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 5em;"><i>čašm-ṭalab bar ān ḫam-e abrū nehāde’īm</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>goftī ke ḥāfeẓā del-e sargašte’at koǧā-st</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 5em;"><i>dar ḥalqe-hā-ye ān ḫam-e gīsū nehāde’īm</i>&nbsp;<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span>
</p>
</div>

<p>Neben dem Denkmal wurde anlässlich seiner Enthüllung eine Tafel mit einer bereits vorhandenen, jedoch unvollständigen Nachdichtung von <a href="Vinzenz_Rosenzweig_von_Schwannau" title="Vinzenz Rosenzweig von Schwannau">Vincenz Ritter von Rosenzweig-Schwannau</a> (1791–1865) angebracht, die im Reimschema des <a href="Vierzeiler" title="Vierzeiler">Vierzeilers</a> gehalten ist und somit von dem der Ghasele abweicht (vgl. nebenstehendes Bild). <a href="Joseph_von_Hammer-Purgstall" title="Joseph von Hammer-Purgstall">Hammer-Purgstall</a> und <a href="Friedrich_R%C3%BCckert" title="Friedrich Rückert">Rückert</a> hatten diese Zeilen bei ihrer Übertragung des <i>Diwans</i> seinerzeit nicht berücksichtigt:
</p>
<div class="poem">
<p><span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Vor den Staub, den deine Füsse treten,</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Legt’ ich hundertmal das Antlitz hin.</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Hielt mich stets in gänzlicher Entfernung</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Von des Volkes heuchlerischem Sinn.</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Und der Schule Bogengang und Kuppel,</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Und was streitend Weisheit dort bespricht,</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Weihte ich den Freuden dieses Lebens</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Und des Lieblings Rosenangesicht:</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Jenem Paar bezaubernder Narcissen</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Brachte willig ich die Seele dar.</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Und das Herz auch legte ich mit Wonne</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Hin vor jenes ind’sche Sünbülhaar.</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Und des Heiles Königreich bezwang ich</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Nimmermehr durch einen Kriegerschwarm.</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Und den Grund zum Herrschaftsthrone legt’ ich</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Nimmermehr durch einen starken Arm.</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Welch’ ein Spiel treibt wohl des Freundes Auge,</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Das die Macht der Zauberei besitzt.</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>So dass ich auf seines Blickes Zauber</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Meines Lebens ganzen Bau gestützt:</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Fern von seiner lieblichen Narcisse</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Legte ich, mit schwermuthvollem Sinn,</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Wie berauscht, mein Haupt, dem Veilchen ähnlich,</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Auf die Spitze meines Kniees hin.</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Und, gelagert in der Hoffnung Ecke,</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Jenen gleich, die nach dem Neumond schau’n,</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Richtete ich des Verlangens Auge</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Hin auf jene hold geschweiften Brau’n.</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Und du sprachst: »Hafis, an welchem Orte</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 1em;"><i>Mag dein Herz, das irrende, nun sein?«</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>In die Ringe jener zarten Häkchen</i></span><br>
<span class="mw-poem-indented" style="display: inline-block; margin-inline-start: 2em;"><i>Deiner Locken legt’ ich es hinein.</i></span>
</p>
</div>

<p>Im <a href="Leipzig" title="Leipzig">Leipziger</a> Stadtteil <a href="Meusdorf" title="Meusdorf">Meusdorf</a> trägt der Hafisweg seit 1950 den Namen des Dichters. Ein 1972 dort errichteter <a href="Hafis-Gedenkstein" title="Hafis-Gedenkstein">Hafis-Gedenkstein</a> zitiert die Zwillings-Passage aus dem West-östlichen Divan.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rückert_und_Hafis"><span id="R.C3.BCckert_und_Hafis"></span>Rückert und Hafis</h2></div>
<p>Wie kein anderer deutscher Dichter hat sich <a href="Friedrich_R%C3%BCckert" title="Friedrich Rückert">Friedrich Rückert</a> mit dem Werk von Hafis auseinandergesetzt. Rückert konnte dank seiner persischen Sprachkenntnisse Hafis im Original lesen. 1822 erschienen in Leipzig bei Brockhaus die <i><a href="Oestliche_Rosen" title="Oestliche Rosen">Oestlichen Rosen</a></i>, ein Gedichtband mit 365 Gedichten. Obwohl Goethes <i>Divan</i> und Rückerts <i>Rosen</i> aus der Rezeption der persischen Dichtung entstanden sind, unterscheiden sie sich grundlegend. Während Goethe bei seinem <i>Divan</i> die gesamte orientalische Dichtung im Blick hatte, konzentriert sich Rückert auf Hafis. Dies wird besonders dann deutlich, wenn er ihn am Schluss eines Gedichtes direkt beim Namen nennt:
</p>
<div style="margin-left:2em;font-style:italic;" class="poem">
<p>Die Gaselle sollte springen,<br>
Nachtigall den Gruß erwidern,<br>
Wenn ich trunken wollte singen<br>
Stellen aus Hafisens Liedern<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</div>
<p>Rückert greift in seiner Dichtung Sprachbilder Hafis’ zur Rose, Nachtigall, dem Wein, den Locken der Geliebten, Liebe und Vergänglichkeit auf und stellt seine Dichtung in die Tradition seines großen Vorbildes. Dabei weist er gleich zu Beginn der Gedichtsammlung darauf hin, dass die Beschäftigung mit der orientalischen Dichtung eine gewisse Ernsthaftigkeit verlangt, um deren mystische Dimension zu erfassen:
</p>
<div style="margin-left:2em;font-style:italic;" class="poem">
<p>O wie soll der Nachtigallen<br>
Seele denn in’s Ohr dir fallen,<br>
Wenn dir immer noch vor Ohren<br>
Summet das Geschwätz von Thoren.<br>
<br>
Und wie soll die Rosenblüthe<br>
Wirklich blühen in’s Gemüthe,<br>
Willst du noch nach Schimmer gaffen,<br>
Den nicht die Natur erschaffen.<br>
<br>
Willst du aufgenommen werden<br>
Aus dem Irrgewirr auf Erden<br>
In des Frühlings heitre Chöre<br>
So nichts Andres sieh’ und höre.<br>
<br>
Suche bei uns nicht Zerstreuung,<br>
Sondern ewige Erfreuung.<br>
Komm und trinke ganzer Seele<br>
Rosenduft und Philomele.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</div>
<p>Wenn im deutschen und persischen Sprachraum immer wieder darauf Bezug genommen wird, dass sich Goethe bei seinem <i>Divan</i> von Hafis’ Gedichten hat anregen lassen, dann gilt dies weit mehr für Rückert und seine <i>Oestlichen Rosen:</i>
</p>
<div style="margin-left:2em;font-style:italic;" class="poem">
<p>Wie die Kerze<br>
Ist Hafis in Liebesgluth zerstoben,<br>
Freimunds Herze<br>
Hat die hellen Funken aufgehoben.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vertonungen">Vertonungen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hafis-Vertonungen_für_Sologesang"><span id="Hafis-Vertonungen_f.C3.BCr_Sologesang"></span>Hafis-Vertonungen für Sologesang</h3></div>
<ul><li><a href="Theodor_Streicher" title="Theodor Streicher">Theodor Streicher</a>: 25 <i>Hafis-Lieder</i> für Singstimme und Klavier (1908), Nachdichtung von <a href="Georg_Friedrich_Daumer" title="Georg Friedrich Daumer">Georg Friedrich Daumer</a></li>
<li><a href="Emil_Mattiesen" title="Emil Mattiesen">Emil Mattiesen</a>: <i>Zwölf Liebeslieder des Hafis</i> für Singstimme und Klavier op. 9 (1920), Nachdichtung von Georg Friedrich Daumer</li>
<li><a href="Karol_Szymanowski" title="Karol Szymanowski">Karol Szymanowski</a>: <i>Des Hafis Liebeslieder</i> für Singstimme und Klavier op. 24 (1911, nur teilweise identisch op.&nbsp;26)<sup id="cite_ref-:0_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Karol Szymanowski: <i>Des Hafis Liebeslieder</i> für Singstimme und Orchester op. 26 (1914, nur teilweise identisch op.&nbsp;24)<sup id="cite_ref-:0_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<ul><li><a href="Viktor_Ullmann" title="Viktor Ullmann">Viktor Ullmann</a> vertonte 1940 in Prag – vor seiner Deportation in das <a href="Ghetto_Theresienstadt" title="Ghetto Theresienstadt">KZ Theresienstadt</a> – unter dem Titel <i>Das Liederbuch des Hafis</i> fünf Gedichte aus den 1910 im Insel-Verlag erschienenen Nachdichtungen von <a href="Hans_Bethge_(Dichter)" title="Hans Bethge (Dichter)">Hans Bethge</a>.</li>
<li><a href="Gottfried_von_Einem" title="Gottfried von Einem">Gottfried von Einem</a>: <i>Acht Hafis-Lieder</i> für Singstimme und Klavier op.&nbsp;5 (1945)<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hafis-Vertonungen_für_Chor"><span id="Hafis-Vertonungen_f.C3.BCr_Chor"></span>Hafis-Vertonungen für Chor</h3></div>
<ul><li><a href="Friedrich_Gernsheim" title="Friedrich Gernsheim">Friedrich Gernsheim</a>: <i>Hafis,</i> eine Liederreihe für Soli, gemischten Chor und Klavier op.&nbsp;56 (1851), Nachdichtung von Georg Friedrich Daumer<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hafis_als_Thema_musikalischer_Werke">Hafis als Thema musikalischer Werke</h3></div>
<ul><li><a href="Waldemar_von_Bau%C3%9Fnern" title="Waldemar von Baußnern">Waldemar von Baußnern</a>: <i>Hafis</i>, sinfonische Kantate für Soli, Chor, Orchester und Orgel (1929), nach Gedichten aus dem <a href="West-%C3%B6stlicher_Divan" title="West-östlicher Divan"><i>West-östlichen Divan</i></a> von <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Übersetzungen"><span id=".C3.9Cbersetzungen"></span>Übersetzungen</h2></div>
<ul><li>Hafis: <i>Der Diwan.</i> Aus dem Persischen von <a href="Joseph_von_Hammer-Purgstall" title="Joseph von Hammer-Purgstall">Joseph von Hammer-Purgstall</a>. 2 Bände. Kelkheim 1999. ISBN 3-9806799-3-4.</li>
<li>Hafis: <i>Der Diwan.</i> Aus dem Persischen von Joseph von Hammer-Purgstall. Mit einem Nachwort von Stefan Weidner. Stuttgart 2007, ISBN 3-86615-415-1.</li>
<li><a href="Friedrich_R%C3%BCckert" title="Friedrich Rückert">Friedrich Rückert</a>: <i><a href="Oestliche_Rosen" title="Oestliche Rosen">Oestliche Rosen</a>.</i> Brockhaus, Leipzig 1822.</li>
<li><a href="Georg_Friedrich_Daumer" title="Georg Friedrich Daumer">Georg Friedrich Daumer</a>: <i>Hafis. Eine Sammlung persischer Gedichte. Nebst poetischen Zugaben aus verschiedenen Völkern und Ländern.</i> Hoffmann und Campe, Hamburg 1846, S. 1–150 und 287–316.</li>
<li><a href="Vinzenz_Rosenzweig_von_Schwannau" title="Vinzenz Rosenzweig von Schwannau">Vinzenz Rosenzweig von Schwannau</a>: <i>Der Diwan.</i> Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1858–1864.</li>
<li><a href="Friedrich_von_Bodenstedt" title="Friedrich von Bodenstedt">Friedrich von Bodenstedt</a>: <i>Der Sänger von Schiras.</i> Allgemeiner Verein für Deutsche Literatur, Verlag Hofmann &amp; Comp., Berlin 1877.</li>
<li>Johann Christoph Bürgel (Hrsg.): <i>Gedichte aus dem Diwan</i> (= <i><a href="Reclams_Universal-Bibliothek" title="Reclams Universal-Bibliothek">Reclams Universal-Bibliothek</a>.</i> Band 9420). Ditzingen 1986, ISBN 3-15-009420-8. Unveränderter Nachdruck der bibliographisch ergänzten Reclam-Ausgabe von 1977.</li>
<li><i>Liebesgedichte von Hafis.</i> Übersetzt von <a href="Cyrus_Atabay" title="Cyrus Atabay">Cyrus Atabay</a>. <a href="Insel-Verlag" class="mw-redirect" title="Insel-Verlag">Insel-Verlag</a>, Frankfurt 1980, ISBN 3-458-19009-0.</li>
<li><a href="Joachim_Wohlleben" title="Joachim Wohlleben">Joachim Wohlleben</a>: <i>Die Ghaselen des Hafiz. Neu in deutsche Prosa übersetzt, mit Einleitung und Lesehilfen.</i> <a href="K%C3%B6nigshausen_%26_Neumann" title="Königshausen &amp; Neumann">Königshausen &amp; Neumann</a>, Würzburg 2004, ISBN 3-8260-2688-8.</li>
<li>Jalal Rostami Gooran (Hrsg.): <i>Ghaselen aus dem „Diwan“ Muhammad Schams ad-Din Hafis.</i> Persische, von Abulqasem o. Schamsi kalligrafierte Gedichte aus dem 14. Jahrhundert mit deutscher Übersetzung von <a href="Friedrich_R%C3%BCckert" title="Friedrich Rückert">Friedrich Rückert</a>. 3. Auflage. Goethe &amp; Hafis, Bonn 2008, ISBN 978-3-940762-00-9.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Omar_Chayy%C4%81m" title="Omar Chayyām">Omar Chayyām</a></li>
<li><a href="F%C4%81l-e_%E1%B8%A4%C4%81fi%E1%BA%93" class="mw-redirect" title="Fāl-e Ḥāfiẓ">Fāl-e Ḥāfiẓ</a></li>
<li><a href="Homosexualit%C3%A4t_in_der_persischen_Liebesdichtung" title="Homosexualität in der persischen Liebesdichtung">Homosexualität in der persischen Liebesdichtung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur_(Auswahl)"><span id="Literatur_.28Auswahl.29"></span>Literatur (Auswahl)</h2></div>
<ul><li>Stuart Cary Welch: <i>Persische Buchmalerei aus fünf königlichen Handschriften des sechzehnten Jahrhunderts.</i> Prestel-Verlag, München 1976, 2. Auflage ebenda 1978, ISBN 3-7913-0388-0, S. 63–69: <i>Diwan (Gesammelte Werke) des Hafiz</i>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hafez?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Hafis</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Hafes" class="extiw external" title="q:Hafes">Wikiquote: Hafes</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/fa:%D8%AD%D8%A7%D9%81%D8%B8_(%D8%BA%D8%B2%D9%84%DB%8C%D8%A7%D8%AA)" class="extiw external" title="s:fa:حافظ (غزلیات)">Wikisource: Hafes’ Diwan</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte (persisch)</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://cdn-storage.br.de/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bG/_-0S/5-gy5Avf/140805_0905_radioWissen_Hafes---Der-persische-Nationaldichter.mp3"><i>Hafes - Der persische Nationaldichter</i>.</a> (MP3; 21&nbsp;MB) Podcast zur Sendung <a href="RadioWissen" class="mw-redirect" title="RadioWissen">radioWissen</a> am 5. August 2014</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.iranicaonline.org/articles/hafez"><i>Hafez</i>.</a> In: Encyclopaedia Iranica Online (englisch). Eine wichtige wissenschaftliche Übersicht zu Werk und Person des Hafis.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://mihand.ir/pictures-tomb-of-hafez"><i>Fotos von Grab von Hafez</i>.</a> Bilder Grab von Hafez (persisch)</li>
<li>Übersetzung 1812 (ganz) von Joseph von Hammer-Purgstall<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.deutsche-liebeslyrik.de/hafis/hafis.htm">-Band I und II mit Inhaltsverzeichnis</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118544632">Literatur von und über Hafis</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118544632">Werke von und über&nbsp;Hafis</a>&nbsp;in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li>
<li>Werke von <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Literatur/M/%E1%B8%A4%C4%81fe%E1%BA%93,+%C5%A0ams+o'd-din+Mo%E1%B8%A5ammad">Hafis</a> bei <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">Zeno.org</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gutenberg.org/ebooks/author/39907">Werke von Hafis</a> im <a href="Project_Gutenberg" title="Project Gutenberg">Project Gutenberg</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/234.html">Werke von Hafis</a> im <a href="Projekt_Gutenberg-DE" title="Projekt Gutenberg-DE">Projekt Gutenberg-DE</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dailymotion.com/video/xfyfe7_ullmann-drunken-betrunken-from-the-songbook-of-hafis_creation">Viktor Ullmann <i>Das Liederbuch des Hafis</i></a>, <a href="ARBOS_%E2%80%93_Gesellschaft_f%C3%BCr_Musik_und_Theater" title="ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater">ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen_und_Einzelnachweise">Anmerkungen und Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Der Hakim von Nischapur Omar Chajjám und seine Rubaijat.</i> Nach alten und neuesten persischen Handschriftenfunden von Manuel Sommer, Guido-Pressler-Verlag, Wiesbaden 1974, S. 11, 35 und 136</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Hafis: <i>Ghaselen aus dem „Diwan“</i>. 2. Auflage. Goethe &amp; Hafis, Bonn 2004, ISBN 3-9807909-5-9, S. 69.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Hafis: <i>Ghaselen aus dem „Diwan“</i>. 2. Auflage. Goethe &amp; Hafis, Bonn 2004, ISBN 3-9807909-5-9, S. 145.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Fabian Rabsch: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.raum204.de/fabian-rabsch/oeffentl/goethe.htm"><i>"Goethe - Hafis-Denkmal" in Weimar. Eine Schenkung der UNESCO an die Stiftung Weimarer Klassik.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 19.&nbsp;Oktober 2013</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHafis&amp;rft.title=%22Goethe+-+Hafis-Denkmal%22+in+Weimar.+Eine+Schenkung+der+UNESCO+an+die+Stiftung+Weimarer+Klassik&amp;rft.description=%22Goethe+-+Hafis-Denkmal%22+in+Weimar.+Eine+Schenkung+der+UNESCO+an+die+Stiftung+Weimarer+Klassik&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.raum204.de%2Ffabian-rabsch%2Foeffentl%2Fgoethe.htm&amp;rft.creator=Fabian+Rabsch">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Goethe-Gesellschaft Weimar und Divan-Freunde: <i>Hoffnung auf neue Entwicklung beim Hafis-Denkmal.</i> In: <i>Borsuye. Zeitschrift für Medizin u. Kultur.</i> Band 39, Nr. 10, 1998, S. 1 und 3.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Johann Wolfgang Goethe (Studienausgabe, hrsg. v. Michael Knaupp): <i>West-östlicher Divan</i>, Buch Hafis, »Unbegrenzt«, S. 43, Stuttgart 1999, ISBN 3-15-006785-5.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Erstveröffentlichung in der <i>Thüringischen Landeszeitung</i> vom 2. Oktober 2000; vgl. auch <a href="Katharina_Mommsen" title="Katharina Mommsen">Katharina Mommsen</a>: <i>»Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen«. Goethe und die Weltkulturen</i>, Wallstein Verlag Göttingen 2012, ISBN 978-3-8353-1000-1, S. 121 ff. (s. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jstage.jst.go.jp/article/nbg/109/0/109_KJ00003198783/_pdf/-char/en">hier</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Transkription_(Schreibung)#Beispiel_von_Transkription_und_Transliteration_aus_einer_Konsonantenschrift_(Arabisch)_in_die_Lateinschrift" title="Transkription (Schreibung)">Transkription</a> nach <a href="Deutsche_Morgenl%C3%A4ndische_Gesellschaft#DMG-Umschrift" title="Deutsche Morgenländische Gesellschaft">DMG</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang von Keitz (Hrsg.): <i>Oestliche Rosen.</i> epubli, Berlin 2012, S. 442.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang von Keitz (Hrsg.): <i>Oestliche Rosen.</i> epubli, Berlin 2012, S. 8.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang von Keitz (Hrsg.): <i>Oestliche Rosen.</i> epubli, Berlin 2012, S. 466.</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-12"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_12-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_12-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://repertoire-explorer.musikmph.de/de/produkt/szymanowski-karol-9/"><i>Karol Szymanowski: Des Hafis Liebeslieder.</i></a> In: <i>Repertoire Explorer.</i> Musikproduktion Jürgen Höflich,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8.&nbsp;Januar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHafis&amp;rft.title=Karol+Szymanowski%3A+Des+Hafis+Liebeslieder&amp;rft.description=Karol+Szymanowski%3A+Des+Hafis+Liebeslieder&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Frepertoire-explorer.musikmph.de%2Fde%2Fprodukt%2Fszymanowski-karol-9%2F&amp;rft.publisher=Musikproduktion+J%C3%BCrgen+H%C3%B6flich&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://www.universaledition.com/Einem-8-Hafis-Lieder-fuer-Gesang-und-Klavier-op.-5/P0005238">[1]</a></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.schott-music.com/de/hafis-noc451062.html"><i>Friedrich Gernsheim: Hafis.</i></a> Schott Music,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8.&nbsp;Januar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHafis&amp;rft.title=Friedrich+Gernsheim%3A+Hafis&amp;rft.description=Friedrich+Gernsheim%3A+Hafis&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.schott-music.com%2Fde%2Fhafis-noc451062.html&amp;rft.publisher=Schott+Music&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118544632">118544632</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n79086812">n79086812</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlna/00442132">00442132</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/56731778/">56731778</a></span> | </div>
</div></div>
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